Unser Gemeindebüro - gerne für Sie da!

GemeindebüroDie verschiedenen Einrichtungen der Evangelischen Kirchengemeinde Waldniel wie das Jugendheim, die beiden Kirchen mit Gemeindezentren, der Friedhof und vieles mehr müssen sorgsam verwaltet werden. Um alle Verwaltungsarbeiten, die unser Gemeindeleben mit sich bringt, kümmern sich im Gemeindebüro Gerda Gläsel und Carmen Corsten.

 

Für Gemeindeglieder, die eine Patenbescheinigung, einen Auszug aus dem Kirchenbuch (Eintragungen der Taufen, Trauungen, Beerdigungen etc.) benötigen oder aber sich zu einer Gemeindeveranstaltung anmelden möchten, ist das Gemeindebüro montags, mittwochs und freitags zwischen 10.00 und 12.30 Uhr und donnerstags von 15.30 bis 18.00 Uhr geöffnet.Dienstags ist das Büro geschlossen.

Telefonisch erreichen Sie uns unter der Ruf-Nummer 02163 / 4445 oder 02163 / 31353. Per E-Mail erreichen Sie uns unter info@kgm-waldniel.de

Darüber hinaus verstehen sich Frau Gläsel und Frau Corsten als Ihre Ansprechpartnerinnen. Wenn Sie Fragen haben - sie sind gerne für Sie da!
    
Gerda GläselGerda Gläsel - Telefon: 02163 4445

E-Mail: glaesel@kgm-waldniel.de


    

 

 

 

 

 

Carmen Corsten Carmen Corsten - Telefon: 02163 4445

E-Mail: corsten@kgm-waldniel.de

 

 

 

 

 

 

Ute Lordan hat für unseren Gemeindebrief einen Artikel geschrieben, der die vielseitige Arbeit im Gemeindebüro unserer Kirche ganz wunderbar beschreibt:

Das Gemeindebüro oder der ganz normale Wahnsinn …

Im letzten Jahr hatte ich die Möglichkeit, im Gemeindebüro unserer Kirche Frau Gläsel über die Schultern zu sehen und hier und da etwas Arbeit abzunehmen. Vorher dachte ich noch so bei mir: „Was mag da schon großartig anfallen?!“. Dies wird Ihnen, liebes Gemeindemitglied, auch nicht bekannt sein, deshalb versuche ich es in diesem Bericht einmal darzustellen.

Im Waldnieler Gemeindebüro laufen alle Fäden zusammen: Jugendarbeit, wozu die Betreuung und Schulung der Konfirmanden und Katechumenen ebenso wie das Betreiben der Jugendheime und die offene Jugendarbeit gehören. Seniorenarbeit inklusive Besuchsdienst und Gemeindebus, Personalmanagement (z.B. Urlaubsplanung, Krankmeldungen,  Lohnbuchhaltung), Dienstpläne für Pfarrer, Küster, Organisten, damit jeder Gottesdienst reibungslos abläuft, ob im Altenheim oder am Hariksee, ob Beerdigung oder Taufe, ob Weihnachten oder an einem ganz normalen Sonntag.

Öffentlichkeitsarbeit ist auch ein Thema, die Bestückung der 6 Schaukästen und Ankündigungen in den Zeitungen. Immer muss vorher jedes Schriftstück, welches veröffentlicht wird, zusammengestellt, kontrolliert, ausgedruckt und verschickt werden.

Ein großer Bereich ist die Friedhofsverwaltung, das Nutzungsrecht für die Gräber und Grabstätten sowie deren Abrechnung, die Kommunikation zwischen den Bestattern, Pfarrern, der Kommunalgemeinde bei Beerdigungen und Sterbefällen. Die neue Friedhofssatzung und die dazugehörige Gebührensatzung muss bis zu einem gewissen Termin in Kraft treten und veröffentlicht werden, d.h., in den Schaukästen aushängen und bei den Pfarrern und dem Friedhofsgärtner einsehbar sein.

Dann natürlich das große Thema Geld: zum einen die Barkasse, für die kleinen und großen Ausgaben der Mitarbeiter in den einzelnen Abteilungen und Bereichen (sei es der Blumenschmuck für die Kirche, die Bastelschere für die Krabbelgruppe, Arbeitsmaterial für den kirchlichen Unterricht, Spülmittel für die Kaffeeküche oder das Benzin für den Gemeindebus); jeder Cent muss korrekt eingenommen oder ausgegeben und im Kassenbuch
vermerkt und später gebucht werden. Die korrekte Weiterleitung von Kollekten und Spenden und der damit verbundene Schreibaufwand. Für jeden Vorgang gibt es einen eigenen Buchungsbeleg, der von drei Leuten gegengezeichnet werden muss, bevor er endgültig im richtigen Ordner weggeheftet werden kann. Desgleichen die Geldabwicklung mit der Bank, also alle Überweisungen, z.B. für Rechnungen von Handwerkern, größere Anschaffungen, Büromaterial und Ähnlichem.

Dann noch die Kontrolle und das Ausgleichen der Kirchenkonten. Ist die Kirchensteuer schon gutgeschrieben? Ist genug Geld auf dem Konto, damit die Löhne abgebucht werden können? Muss vom normalen Konto etwas auf ein Tagesgeldkonto, um ein paar Zinsen mehr zu bekommen? Haben alle Teilnehmer von Freizeiten oder Konfirmandenfahrten ihren Beitrag bezahlt? Und zu jedem Vorgang wieder eine Buchung und die dreifache Unterschrift.

Telefon und Internet, ein zeitraubender aber wichtiger Bereich in der Bürokommunikation. Das Beantworten der Mails und Anrufe und damit Ihrer Anliegen, liebe Gemeindemitglieder, fällt natürlich den ganzen Tag an. An- und Abmeldungen für verschiedene Veranstaltungen, Busplatzreservierung für den Dreiländergottesdienst.

„Wann kommt der Gemeindebrief?“, „Wann ist Mutter-Kind-Treffen?“, „Welche Unterlagen benötigt man zur Trauung?“, „Wo bekomme ich eine Patenbescheinigung her oder eine Taufkerze?“. Das Gemeindebüro gibt Auskunft in allen kleinen und großen Dingen. Das Anfertigen von Kopien für alle Anlässe, als Liedblätter für den Gottesdienst oder Einladungen zu Treffen jeder Art. Natürlich vorher Korrektur lesen ud evtl. verbessern, besprechen, gestalten. Protokolle von Sitzungen müssen abgetippt, vervielfältigt, verschickt werden. Briefe verschiedenster Art (Spendenbescheinigungen, Einladungen, Dankesschreiben usw.) werden entworfen, korrigiert, gedruckt und verschickt. Die Kirchenstatistik, das Kirchenbuch, alles muss aktualisiert und bearbeitet werden. Nicht zuletzt: auch den Gemeindebrief würden Sie
ohne das Gemeindebüro nicht in Ihren Händen halten. Von hier werden alle evangelischen
Gemeindeglieder vor jedem neuen Verteilen abgefragt und die Listen aktualisiert. Dann wird für jeden der ca. 100 Verteiler eine Liste mit den zu beliefernden Haushalten erstellt und auf Basis dieser Listen beginnt die Aufteilung der frisch gedruckten Gemeindebriefe.

Natürlich erhalten wir als Redaktionsteam auch alle Daten (Amtshandlungen) über Geburtstagskinder, Sterbefälle und ähnlichen Ereignissen immer aktuell aus dem
Gemeindebüro. Die Tagespost und deren Beantwortung und Zuordnung zu den richtigen Ansprechpartnern oder Abteilungen. Überhaupt muss man erst einmal wissen, wer denn wofür zuständig ist in unserer Gemeinde. Wen kann man fragen oder eine Aufgabe übertragen. Von Geburtstagspäckchen für Mitarbeiter und Presbyter, 14tägigen Dienstbesprechungen oder den
kleinen und großen Gefälligkeiten mal so zwischendurch wollen wir hier nicht auch noch reden, das würde den Rahmen wirklich sprengen. Ich weiß nur, dass in einem mittelständigen
Betrieb ganze Abteilungen damit beschäftigt sind, sich um so vielseitige Aufgaben zu
kümmern und dass die Mitarbeitern im Gemeindebüro unseren größten Respekt und
Dank verdienen.

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